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Sehr geehrte Geschäfts- und Branchenpartner,


wahrscheinlich war für alle von uns das Jahr 2017 turbulent. Wie dann zu erwarten war, bringt 2018 inzwischen weitere Überraschungen und Veränderungen auf verschiedenen Ebenen. Mit den aj Nachrichten möchten wir Sie über Entwicklungen im Bereich der Windgutachten auf dem Laufenden halten und natürlich auch über Neuigkeiten bei aj informieren. Wir haben viele Untersuchungen und Entwicklungen im Haus und außerhalb angestoßen, sodass es sicherlich bald Anlass für eine weitere Ausgabe geben wird.
Herzliche Grüße, Ihr Herbert Schwartz
hs

Akkreditierung der aj als Windgutachter

aj hat die Akkreditierung als Windgutachter nach DIN 17025 erhalten! Selbstverständlich umfasst die Akkreditierung auch die Bereiche Standortgütenachweis und Windmessung, darüber hinaus die Ermittlung der Umgebungsturbulenz aus Windmessungen für Standsicherheitsnachweise.

Neue Homepage

Nach über 10 Jahren war eine Neugestaltung unserer Homepage fällig. Wir hoffen, Ihnen damit eine ansprechendere und gleichzeitig umfassendere Informationsbasis zu geben und wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern.

Langfristbezug: Länge des Referenzzeitraums

Von einigen Gutachtern werden die Windverhältnisse zu Beginn der 1990er Jahre als Ausnahme angesehen, weshalb sie diese Jahre beim Langfristbezug nicht berücksichtigen. aj hat dies untersucht und kommt zu dem Schluss, dass die Jahre nach 1990 genauso Teil des Langfrist-Bezugszeitraums sein sollten wie die letzten Jahre. Ohnehin erscheinen nach dieser Untersuchung Referenzzeiträume von etwa 20 Jahren eher zu kurz. Die Untersuchung finden Sie auf unserer Homepage unter „Home − News“.

Deshalb ist die Festlegung des Langfristniveaus im neuen BDB-Index der Version 2017 aus Sicht der aj nicht angemessen. aj ist noch dabei, diese Indexversion zu prüfen. Die Ergebnisse werden wir Ihnen in den nächsten aj Nachrichten und auf der Homepage mitteilen.

Langfristbezug: Datenquellen

Im Windgutachterbeirat des BWE wurde seit zwei Jahren viel über die Unterschiede der Trends zwischen BDB-Index und Reanalysedaten diskutiert. Bisher gibt es keinen Konsens, welche Datensätze angemessener sind. Ein Vergleich mit Wetterstationsdaten durch aj ergab eine deutlich bessere Übereinstimmung mit dem BDB-Index bzw. Produktionsdaten von Windparks. Diese Untersuchung findet sich auf unserer Homepage unter „Expertise – aj-Studien“.

Im Rahmen einer Masterarbeit wurde nun in Zusammenarbeit mit der Universität Hamburg herausgefunden, dass die Windmessdaten des Wettermastes Hamburg die Verläufe der Indices auf Basis von Produktionsdaten besser bestätigen als die der Reanalysen. Damit wurde die Sichtweise der aj durch weitere, unabhängige Daten bestätigt.

Revisionen 10 und 11 der TR 6

Im Herbst 2017 wurde die Revision 10 der TR 6 herausgegeben. Als wesentliche Änderung wird nun vorgeschrieben, dass Wind- und Ertragsgutachten alle denkbaren, auch technischen Verluste enthalten müssen. Wenn keine konkret belegbaren Werte z. B. für die Anlagenverfügbarkeit und elektrischen Verluste vorliegen, müssen Pauschalwerte verwendet werden, die in der TR 6 festgelegt sind. Details hierzu sowie Anmerkungen zur Implementierung der Vorgaben bei aj können Sie von uns direkt erhalten.

Die Revision 11 der TR 6 wird derzeit vorbereitet. Sie wird ein überarbeitetes Kapitel zu Windmessung (Mast und Fernmessgeräte) enthalten, dessen Erstellung aj leitet. Gerne können Sie uns auf die Entwicklungen ansprechen, damit Ihre Windmessungen auch die zu erwartenden Anforderungen erfüllen.

Das Sodargerät AQ510 ist IEC- und TR6-konform

Im Frühjahr 2017 erschien eine vollständige Klassifikation des auch von uns verwendeten Sodargerätetyps AQ510. Es ist der erste Typ Fernmessgerät (einschließlich Lidar), für den eine Klassifikation nach IEC 61400-12-1 ed. 2 veröffentlicht ist und deshalb bislang auch der einzige Typ, der die Anforderungen der TR 6 für Windgutachten und IEC 61400-12-1 ed. 2 für Leistungskennlinienmessungen erfüllen kann. Diese Entwicklung hat neues Interesse für Sodarmessungen am Markt geweckt.
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