Projekte

Weltweit am Wind

Wir sind weltweit aktiv. Unsere Projektauswahl zeigt Ihnen hier jeweils die wichtigsten Eckdaten. Die Filterfunktion bietet schnell Zugriff auf die für Sie interessanten Projekte.

Prüfung der Abschattungsverluste; der Kunde vermutet erheblich höhere Verluste als im Gutachten berechnet wurden

Standort: kleiner Windpark in Thüringen

Lösung: komplexe Analyse von SCADA-Daten, parametrisch variierte Modellrechnungen

Gründe:

  • Windrose der Wetterstationsdaten ist nicht repräsentativ, lokal stark ausgeprägte Hauptwindrichtung
  • Häufigkeitsverteilung der Windgeschwindigkeit der Wetterstationsdaten ist nicht repräsentativ
  • Schubbeiwerte des Herstellers erfahrungsgemäß zu niedrig
  • sehr geringe Turbulenz am Standort

Ergebnis: Abschattungsverluste fast doppelt so groß wie im Vorwege berechnet

Prüfung des Leistungsverhaltens der Anlagen

Standort: mittelgroßer Windpark in Belgien

Lösung:
Kombination aus vielschichtiger Analyse von SCADA-Daten und Windmessung in der Umgebung; Verwendung von Reanalysedaten, Wetterstationsdaten und Produktionsindices

Ergebnis:
Die Anlagen zeigten deutliche Auffälligkeiten bei der tatsächlich erreichten Kennlinie, aber vor allem gab es in der Vergangenheit Verfügbarkeitsprobleme und eine Vielzahl von Drosselungen. Inzwischen wird die anzunehmende Leistungskennlinie erreicht. Sie zeigt allerdings noch immer Auffälligkeiten im Nennleistungsbereich, welche hinsichtlich der Anlagenermüdung näher analysiert werden sollte. Demgegenüber ist das Anlagenverhalten unter Abschattungsbedingungen im Windpark unauffällig.

Prüfung, weshalb die vorhergesagten Erträge nicht erreicht werden

Standort: mittelgroßer Windpark in Mecklenburg-Vorpommern

Lösung: vielschichtige Analyse der SCADA-Daten und Vergleich mit Modellrechnungen

Ergebnisse:

  • Absenkung des Langfristniveaus, welches aber nur einen kleinen Beitrag zum Gesamtergebnis liefert
  • zu geringe Schubbeiwerte
  • Leistungskennlinien der Anlagen werden nicht mehr erreicht, wenn sie sich im Nachlauf anderer Anlagen befinden
  • starke Ablenkungen der Strömung durch spezielle Windparkkonfiguration vor Ort mit nur sehr geringen Abständen zwischen den Anlagen
Wind- und Ertragsgutachten auf Basis von Messmast, Sodar und Lidar

Standort: Schwarzwald

Ergebnisse:

  • das am Mast gemessene Höhenprofil ist unplausibel
  • das fremde Sodargerät zeigt ebenfalls unplausible Werte, weshalb es durch ein AQS-Sodargerät ersetzt wurde
  • Lidar und AQS-Sodar bestätigten sich gegenseitig
Parkoptimierung 40 Anlagen

Standort: Bosnien-Herzegovina

Ergebnisse:

  • wg. einer stark ausgeprägten Hauptwindrichtung wurden die ursprünglich 2 geplanten Anlagenreihen auf eine Reihe reduziert, in der die Anlagenabstände sehr gering sind
  • zusätzlich bessere bzw. optimale Ausnutzung eines vorhandenen Höhenzuges

 

Parkoptimierung, Messstrategie auf Basis erster Messungen mit vier Masten

Standort: West-Kanada

Ergebnisse:

  • Der Einfluss vom Meer wird vom Modell stark überschätzt, eine Anpassung der Modellierung hat das Problem gelöst (höhere Rauigkeitslänge für das Meer)
  • Die Datenqualität der Maste ist unzureichend, die Daten der Anemometer sind inkonsistent.
  • Die eng gewählten Messhöhen erlauben keine sichere Höhenextrapolation.
  • Das verfügbare Kartenmaterial ist vertikal nicht gut genug aufgelöst, Erhebungen erscheinen nicht darauf.
  • Ein erstes Layout konnte erstellt werden. Wegen stark dominanter Hauptwindrichtungen wurden die Anlagenreihen weiter auseinander gezogen und dafür die Anlagen in der Reihe dichter gestellt.
  • Das Layout musste mangels hinreichend differenzierter Geländedaten vor Ort erarbeitet werden.
  • An einigen Anlagenpositionen könnte das Windpotenzial wegen exponierter Lage außerhalb der Anlagenspezifikationen liegen.
Prüfung, weshalb die vorhergesagten Erträge nicht erreicht werden

Standort: mittelgroßer Windpark in Brandenburg

Lösung:

  • Analyse von SCADA-Daten und Monatserträgen
  • Einbezug einer Sodar-Windmessung
  • Vergleich mit Nachbarpark,
  • Modellrechnungen

Ergebnisse:

  • geänderter Langfristbezug ist etwa zur Hälfte für den Unterschied verantwortlich
  • Berechnung der Abschattungswirkung im Windpark ist korrekt
  • der im Windgutachten wichtigste Vergleichspark mit Anlagen gleichen Typs liefert sehr hohe Erträge, die aufgrund der Lage des Windparks  nicht der Erwartung entsprechen; die Ertragsdaten konnten aber über die eingespeisten Erträge bestätigt werden
  • die untersuchten Anlagen sind eine neuere Variante desselben Anlagentyps, die Leistungskennlinien weichen systematisch von denen der Vergleichsanlagen ab
Expertise